Spanner aufgepasst: Google Möps nun auch in Deutschland

Von am 27 September, 2012

Nach einer Apple-Offensive, dem Start eines hauseigenen Kartendienstes, reagiert das kalifornische Unternehmen Google mit einer Erweiterung für Google Maps, die nicht bloß Gemüter erregen dürfte

MOUNTAIN VIEW/KALIFORNIEN ndw – Pünktlich zu seinem vierzehnten Geburtstag stellt der kalifornische Teenager Google ein Erweiterungs-Modul für die beliebte Karten-Software Google Maps vor – Google Möps.
Expertenstimmen behaupten, diese Erweiterung sei von langer Hand geplant. Man habe lediglich auf Apples nächsten Schritt gewartet, um adäquat zu kontern.

Obwohl Google Möps quantitativ einen vergleichsweise geringen Umfang bietet, sind erste Tester bereits von dessen Qualitäten überzeugt. Die Zielgruppe ist laut Google klar formuliert:


Menschen, die sich an dem Sozialverhalten und insbesondere der Sexualität Anderer erfreuen, werden in vollem Umfang auf ihre Kosten kommen.
Die Erweiterung unserer Karten- und Planungs-Software weist auf Häuser hin, in denen Frauen mit sehenswerten Brüsten wohnen. Die sogenannten Titt-Tipps zeigen peinlich genau die Stelle im Gelände auf,  die besonders viel Sicht- und Wetterschutz bietet, sodass der Nutzer ungestört seinem Hobby nachgehen kann.
Darüberhinaus hat der von außerhalb angereiste Schaufreund bereits im Vorfeld die Option, subtile Parkmöglichkeiten zu erkunden.
Da bekommt der Begriff ‘Route nehmen’ eine völlig neue Bedeutung, was? (lacht)

Um aber das jugendliche Google-Image zu wahren, verschweigt der CEO Larry Page die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, das sicherlich eine zusätzliche Fördersumme garantiert.
Insbesondere in jüngster Vergangenheit war Deutschland darum bemüht, computerbegeisterte Jugendliche mit ausreichend frischer Luft zu versorgen und scheute offenbar nicht einmal eine Kooperation mit der Datenkrake Google.
Dennoch scheint der Plan des Gesundheitsministers Daniel Bahr nicht ganz aufgegangen zu sein, da potentielle Gucker dank der herausragenden Planungsoptionen des Google Möps entweder noch weniger Zeit im Freien verbringen oder innerhalb vergleichbarer Periode einfach mehr Brüste zu sehen bekommen als früher.

Eine interessante Meldung erreichte uns noch kurz vor Redaktionsschluss: Die Google-Community arbeitet bereits an einer Cloud-basierten Lösung, die Benutzern die Möglichkeit offerieren soll, mitgebrachte Ferngläser an ausgezeichneten Plätzen zu verstauen, um sie mit anderen zu teilen.

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fed; Screenshot: © nichtDieWelt  

Über Schreibikus Federmann

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